Lieblingsplätze Rohrfeder und Gouache

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Auf der Küchenterrasse , diesmal mit selbstgeschnittener Rohrfeder, schwarzer Tusche und Gouache auf braunem Papier. Diesmal kommt das Strahlen der Farben besser raus, da der Hintergrund farblich zurücktritt. Man spürt förmlich die Wärme des Lichts. Ich sitze wieder hier und geniesse die Stimmung und den Ausblick.


 

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Aus dem Skizzenbuch, Lieblingsplätze

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Lieblingsplätze
Nr 1

Mein Garten birgt viele spezielle Orte, die mich faszinieren. So fiel mir zB das grelle Farbenspiel auf meiner Küchenterrasse ins Auge und ich beschloss das skizzentechnisch mal durch zu deklinieren.
Das knallige Gelb der Tischdecke, das Gelbgrün des Anglerschirms, unter dem man sich immer ein bißchen wie unter Wasser fühlt, das ausgebleichte Orange des alten Gartenstuhles und das Rosa-Rot der Hortensie, die mal blau war ‚grummel'( warum werden alle , aber auch alle meine blauen Hortensien Pink, ich hasse Pink ) begann ich als erstes mit meinem geliebten ArtPen von Rotring und Aquarell im Skizzenbuch.
Ja suuuper, wieder zu spät daran gedacht, das Papier ist nicht aquarellfähig und den ArtPen mit der „wasserlöslichen Tinte“, grmpf, hätte ich besser zum Schluß eingesetzt, so habe ich einen ausgefransten Baumstamm und einen Farbauftrag wie auf Klopapier.
Aber trotzdem kommt die Stimmung rüber, wenn auch nicht so intensiv, wie ich gedacht hatte.
Aber das war ja erst der Anfang meiner Reihe ;-).


 

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Der erste Kaffee – bina cARToon

 

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Der erste Kaffee

Seit Jahren bekomme ich jeden Morgen den Kaffee ans Bett gebracht.
Das macht mein Schatz ganz freiwillig ………………..hmmm, oder kann er mich nur soooo morgens ertragen ???
Ohne Kaffee geht gar nichts bei mir, wie es sich gleich wieder zeigte.
Nun, an diesem Morgen hatte ich gleichzeitig zwei dringende Bedürfnisse:
Kaffee trinken und aufs Klo gehen. Heute gewann das Klo und nachdem ich mich aus dem Bett gerollt habe, schlurfte ich halb verschlafen in Richtung Badezimmer, r …..Holterdipolter – Plopp ,irgenwie waren meine Füße plötzlich schneller als der Rest und ich knallte rücklings auf den Allerwertesten, dann als nächstes prallte mein Hinterkopf gegen mein Tischchen, auf dem mein Schatz immer meine „ hallo wach- gute Morgenlaune – Garantie“ hinstellt, und diese ergoß sich nun gnadenlos und großzügig erst über meinen gesamten Kopfbereich um dann die unteren Körperpartieen auch noch tüchtig zu wässern.
Yes – ich saß wie ein begossener Pudel unter der sich immer noch leerenden Tasse.
Mittlerweile hellwach, klatschnass und sozusagen bedröppelt.
Noch schön heiß erweckte er damit sämtliche motorischen Fähigkeiten meines Geistes und Körpers. Während ich mit einer mir morgens völlig fremden Schnelligkeit das Handy und das Laminat rettete, lief das Kopfkino und ich prustete laut los, als ich mir mein dummes Gesicht vorstellte.
Kaffee wirkt also nicht nur innerlich. Vor allem wirkt es deutlich flotter bei äusserlicher Anwendung.

Und die Moral von der Geschicht‘
Kaffee wirkt auch äusserlich!



 

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Kultursommer Linnich 2016

Atelier Bina-Art im Kultursommer Linnich
Sommerakademie an der Rur Linnich 2016

Bina Placzek – Theisen wird diesen Sommer sich mit einem offenen Atelier und der Sommerakademie beteiligen.


Offenes Atelier am Sonntag den 28. August von 12 bis 18 Uhr
Sind Atelier Haus und Garten geöffnet .
Bina zeigt dem interessierten Besucher ihre Bilder und weiht sie in ihre Techniken ein.


Aktmalkurs
Am 3. und 4. September von 11 bis 16 Uhr
gibt es wieder im Rahmen des Linnicher Kultursommers einen Aktmalkurs in Linnich im Martinuszentrum Kirchplatz 14, 52441Linnich

Akt Malen und Zeichnen nach Modell
Mit Schwung und Elan gehen wir ans Blatt und lernen den Körper mit wenigen Strichen darzustellen.
für Anfänger und Fortgeschrittene

Kurs 110 € inklusive einem kleinen Mittagimbiss und Getränken plus Modellkosten,
diese werden auf die Kursteilnehmer umgelegt und variieren je nach Teilnehmerzahl.

Anzahlung von 50 € bei der Anmeldung


Urban Sketching oder mit dem Skizzenbuch unterwegs
Am 10. und 11. September 2016 von 11 bis 17 Uhr im Raum Linnich
Wir suchen uns besondere Orte in und um Linnich herum und halten sie auf Papier fest.
Dabei können wir verschiedene Mal-Techniken benutzen.
Geplant ist auch eine Ausstellung mit den Werken später.
Kurs 100 Euro pro Teilnehmer
Anzahlung 20 € bei Anmeldung

Hinzugekommen ist noch ein
Comic Cartoonzeichenkurs
Am 17. Und 18. September von 11 bis 17 Uhr im Atelier, Alte Kirchstrasse 4, Linnich-Rurdorf
Hier entstehen unter individueller Betreuung und Anleitung Comicfiguren und lernen laufen.
Am Ende soll ein kleines 3 – 5 teiliges Comicstrip stehen, indem jeder eine eigene kleine Geschichte mit seiner eigenen Figur erzählt .
Kurs 100 € inklusive einem kleinen Mittagimbiss und Getränken plus Material
Anzahlung 20 € bei Anmeldung

Anmeldungen bei Bina Placzek-Theisen
malerin@bina-art.de
http://www.bina-art.de
Fon 02462 9042070



Den mittlerweile in der Region bekannten und beliebten Skulpturenweg gibt es erst im Juli 2017 wieder. Aus In und Ausland haben sich schon viele professionelle Künstler angemeldet.



 

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Frühstück ohne Worte, Geschichten aus dem Skizzenbuch

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Mir ist kürzlich wieder diese Skizze in die Hände gefallen und ich erinnerte mich gut an die Geschichte. Es war morgens in einem Café im Städtchen. Mein Mann und ich gehen selten aber mit Begeisterung frühstücken, und so auch vor ziemlich genau 10 Jahren. Uns schräg gegenüber saß ein älteres Pärchen, typisch für die Zechengegend hier, leger und bequem gekleidet in Jogginghosen und Schlappen, und warteten auf ihren Kaffee. Während wir dort waren, las er die ganze Zeit in einer Zeitung, es war wohl Bild oder Express, da wird man am schnellsten fast rein visuell informiert 🙂 und sie starrte nur vor sich hin. Hatten sich nichts mehr zu sagen? Vielleicht hatten sie das noch nie. Es war beklemmend, traurig, aber auch irgendwie wieder komisch und bezeichnend für das Nebeneinander vieler Menschen.

2006 Erkelenz – Gezeichnet mit Artpen von Rotring und mit Wasser angelöst und laviert.

 

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Das kleine alte Bäuerlein, Geschichten aus dem Skizzenbuch

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Menschen in Bewegung! Ich versuche Menschen zu erwischen, die ich eine Zeit lang beobachten kann, um mir das Typische einzuprägen. So entstehen mehrere Skizzen von ein und der selben Person, nur in verschiedenen Bewegungen, wie zB hier das Bäuerlein im Schwarzwald.

Auf dem Bergbauernhof

Wir hatten für ein paar Tage eine kleine Wohnung auf einem Bauernhof hoch oben im Black forrest am Ende der Strasse gebucht. Ein alter Bergbauernhof mit Kühen, Hühnern und Schafen, alles freilaufend. Mit Apfelbaumwiesen rundherum, das muß zur Blütezeit, die wir um Haaresbreite verpassst hatten, ein Traum gewesen sein und einer tollen kilometerweiten Aussicht bis, ja bis ok als wir da waren, war es bis zum nächsten Apfelbaum,………….aber bei schönem Wetter, ja dann war sie schooon sehr weit.
Ganz kurz bekamen wir dann doch mal einen kleinen Eindruck davon.
Dafür konnte ich am Spätnachmittag den Opa vom Hof beobachten und zeichnen. Ein typisches kleines,altes Bäuerlein, wie aus dem Bilderbuch, knorzig, verschrumpelt , aber immer geschäftig unterwegs, mit einer braunen Strickmütze mit zwei Zipfeln.
Vom Fenster oben sah ich ihm bei seinem eifrigen Tun zu. Herrlich, wie er mit seiner Zipfelmütze hin und her lief, die beiden Mützen-Zipfel wippten dabei auf und ab.
Er hatte sich eine Sense und einen breiten Rechen mit heraus gebracht. Das Mähen ging wohl nicht mehr so flott wie früher, mit stark gebeugtem Rücken und Pausen zwischen den Schwüngen, legte er aber immer noch gekonnt das Gras nieder. Nach ca 5 Schnitten wurde die Sense niedergelegt und er verschwand im Haus. Ich dachte, schon, das wars, aber da kam er wieder und nahm seine Arbeit auf. So ging das eine ganze Weile, einen richtigen Plan schien er nicht zu haben. Zum Schluß lagen dort drei zusammengerechte Häufchen Gras und er schlurfte er zufrieden mit den Händen in den Taschen wieder ins Haus…………………Irgendwann viel später hat er sich wohl erinnert, daß er das Werkzeug draußen hatte liegen lassen :D.


 

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Das Rurdorfer Wehr, aus dem Skizzenbuch

Zwischen zwei Regengüssen gezeichnet.15. Juni 2016

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Rurwehr in Linnich-Rurdorf

Im Jahre 1874 wandten sich die Besitzer der an der Rur gelegenen Mühlen an Otto Intze, Professor für Baukonstruktion und Wasserbau an der Königlichen Rheinisch-Westfälischen Polytechnischen Schule (heute RWTH) in Aachen. Grund dafür war, dass das aus Steinen, Holz und Geflecht bestehende Wehr am Wendepunkt der beiden Rurmäander zwischen Rurdorf und Linnich der Kraft des Wassers nicht mehr standhielt. Otto Itze, von 1895 bis 1898 auch Rektor der Aachener Hochschule, entwarf das neue Rurdorfer Wehr als festen Staukörper quer zur Fließrichtung. Dadurch erhielt der links der Rur abgehende Mühlenteich wieder eine gleichmäßige Menge Wasser und die Arbeit der Mühlen war gesichert. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde das Wehr von 1947 bis 1948 repariert. Doch statt der beiden Wehrköpfe wurde jetzt an beiden Uferseiten jeweils eine gerade Betonmauer gezogen und zusätzlich auf der linken Uferseite eine Fischtreppe errichtet.

Heute ist das imposante Rurwehr als Ausflugziel und Landschaftsmarke prägender Bestandteil der Kulturlandschaft „Ruraue“.

Bericht : Indeland

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Schirm-Allee, aus dem Skizzenbuch

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Dat is Kunst !

Vor kurzem fand in Wassenberg der Kunst und Kulturtag statt.
Man hatte mich gefragt, ob ich wieder eine Installation beisteuern könnte.
Meine Idee war, aus präparierten Regenschirmen eine Allee entlang des Weges, der zum Gelände führte, in die Wiese zu stecken.
Also habe ich im Vorfeld stundenlang alte mühsam auf Flohmärkten zusammengetragene alte Schirme entkleidet,
……die waren teilweise sehr muffig im Abgang, nachdem der Staub sich gelegt hatte und ich mich mal kräftig geschüttelt, begann der Wiederaufbau.
Rippe für Rippe bekam ein neues Kleid aus Folie
und Kabelbinder für Kabelbinder wurden drumrum gezurrt, damit das Kleid auch hielt. Schließlich türmten sich 40 Stück in meinem Atelier .
Jetzt mußten nur noch die Griffe abgesägt werden und an jeden Schirm ein 2,5 m Moniereisen, und dann ab auf den Hänger.

[2010 hatte ich aus solchen Schirmen und einem Laternenpfahl die Installation „Pusteblume“ gebaut und ein Jahr später die Windbreaker am Meer (zu sehen auf meiner HP und hier unter Binas Installationen)]

Am nächsten Morgern wurden vor Ort sie „installiert“. Wir waren noch nicht ganz fertig da tönten schon die ersten Kritiker:
„ Wat soll dat dann sin? „
„ Ach dat sin Schörmsche „
„ Dat is Kunst “ meinte dann einer sachverständig erklärend zu dem Rest.

Es war göttlich, diese Worte wehten zu uns rüber aus einer Gruppe älterer WandererInnen, alle mit Stock,Hut ,Rucksack und so richtig zünftig in festen Wanderschuhen und bunten Kniestrümpfen, während sie tapfer schnaufend die sanfte Steigung des Weges erklommen.

Die Skizze zeigt den Weg vom Gelände runter zur Strasse, leider ohne Gruppe, da ich mit dem Aufbau beschäftigt war.

 

 

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Lady in Red, Geschichten aus dem Skizzenbuch

Kunst und Kulturtag Wassenberg 2016

Lady in Red

Wir bauten im diesigen feuchtwarmen Wetter unsere Schirminstallation auf dem Burgfriedgelände auf und während die Maler und Malerinnen neben uns ihre Bilder schleppten, die Skulpteure und Skulpteusen ihre Skulpturen, brachten wir 40 mit Folie bezogene Schirmgerippe in Reih und Glied, sie waren sozusagen Wegbegleiter des Zugangs des Geländes.

Ab und zu schaute der eine oder andere Teilnehmer in den Himmel , als könnte er Petrus beschwören durchzuhalten, bis man alle Kunstwerke wieder wohlbehalten zu Hause hat.

Dabei fiel, nicht nur uns, eine völlig in knalligem Rot gekleidete schwarzhaarige Frau auf, die fröhlich ihre großen Gemälde nach oben trug. Diese waren in denselben Farben gehalten, wie sie selbst , nämlich in schwarz-rot und so sah dann ihre Präsentierung auf ihrem Platz auch aus, ein wohldurchdachter Hingucker!

Da ich direkt daneben saß, am Ende meines beschirmten Weges, hatte ich die Gelegenheit zu skizzieren. Es gibt Menschen, die haben so ganz eigene typische Gestiken, und so ein Mensch war sie auch, sie verkaufte unter anderem Stäbe mit Metallscheiben in Tulpenform, ja richtig in Rot, und so einen Verkaufsablauf habe ich erwischt skizzentechnisch.

Übrigens kam bald die Sonne und es blieb tatsächlich trocken, bis alles im Trockenen war.

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Skizze 5. Juni 2016 in wassenberg

Mein Thema – Skizze Mensch:

mein Anliegen das Typische festzuhalten, denn ich habe schon ziemlich früh festgestellt, daß jeder seine ganz eigene Gestik hat, die ihn unverwechselbar macht, so daß man ihn sogar von hinten zB nur an der Kopfhaltung oder einer hochgezogenen Schulter oder einer bestimmten Beinstellung usw erkennt.


 

 

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Schirm-Installation 2016

Kunst und Kulturtag Wassenberg 2016

Diese Schirminstallation begleitete den Weg von der Strasse bis auf das Burg-Gelände,

auf dem die Ausstellungen und Aktionen stattfanden.
Beim Aufbau der Schirme kam eine Gruppe älterer Wanderer mit Stock und Hut,

wie es im Buche steht, den Weg hoch. Diese entpuppten sich als „Wunderer“.
Sie wunderten sich einmal und nochmal bis einer fragte:

„Wat soll dat dann sin ?“

„Ach dat sin Schörmsche“ und “ Dat is Kunst !“

Wir grinsten in uns hinein und steckten Schirme in Reih und Glied,

wie der Hobbygärtner seine Tulpen,

und harrten auf weitere erhellende Kommentare.

Wieder Erwarten bekamen wir sehr viele positive Rückmeldungen,

und wieder Erwarten wurde das Wetter sehr schön

und blieb bis nach dem Abbau und der Heimfahrt trocken.

Wir hatten ein schönes schattiges Plätzchen unter einer riesigen Eiche,

viele Besucher schauten meine ausgelegten Kataloge an

und ich habe für nächstes Jahr schon drei Anfragen.

Kurzum : Schön, schön, schön war der Tag.

Die Skizzen, die ich vor Ort gemacht habe setzte ich noch rein,

ich hab sie noch nicht zuende coloriert.

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