10 Jahre Skulpturenweg an der Rur

Skulpturenweg an der Rur 2019
Von Bina Placzek-Theisen und Wilfried Theisen

Das Thema dieses Jahr lautet:
„Das Spiel mit der Natur“


Das Spiel mit der Natur,
Land-Art in den Rurauen von Linnich
Ca 0,7 km am Flußufer entlang (wäre auch noch erweiterbar bei Bedarf) und einer Breite zwischen 50 und 150 m .
Dieses herrliche Stück sich selbst überlassene Fleckchen Natur lädt gerade dazu ein mit ihr zu spielen: Behutsam – natürlich – auf sie eingehend.
Sie entdecken – Sie erforschen – Sie aufblättern – sie auflösen – sie abhängen – sie spiegeln – sie aufstecken – sie einstecken – Sie umhüllen – sie verweben – sie umschwärmen – sie verstärken – Sie umgarnen –sie betören – sie verlocken – sie verleiten ………..
Laßt Euch von der Natur inspirieren. Wir haben viel Raum und Zwischenraum, den wir IN – AUF – UNTER – UM HERUM gestalten, füllen und gliedern können.

Diese Wildnis hat viel zu bieten, es gibt Höhlen, Böschungen, umgestürzte Bäume, Bäume die einen Kreis bilden, Einzelbäume, Baumgruppen, Sträucher, große Lichtungen, kleine Lichtungen, Riesenpappeln, Blätterdächer, Baumstümpfe und natürlich die Rur.
Als Zugang gibt es eine Treppe und ( bei Trockenheit) befahrbare Rampe hinunter ins Gelände.

Unter diesem Motto soll dieses Jahr die Ruraue in Linnich zu 10jährigen Jubiläum des Skulpturenweg erstrahlen.
Erstrahlen im wahrsten Sinne, denn die Installationen werden zeitweise beleuchtet sein.
Die Eröffnung findet am 23.06.2019 um 17 Uhr statt, der Aufbau sollte bis dahin erfolgt sein. Die Ausstellung läuft bis Anfang Oktober, dann kann auch wieder abgebaut werden.
Da die Objekte nicht versichert werden können, bitte keine hochwertigen Materialien verwenden. Unsere Skulpturenwege faszinieren immer wieder durch unglaublich großen Einfallsreichtum und die Kreativität der Künstler auch aus einfachen Materialien Kunst in hoher Qualität zu schaffen.
Was anfangs wegen gelegentlichem Vandalismus aus der Not geboren war, ist erfolgreich zu unserem Motto geworden.
Die Ausstellungsfläche befindet sich in 52441 Linnich in der Ruraue zwischen der Heinrich-Weitz Brücke und der ehemaligen Polizeischule. Ein naturbelassenes Gelände mit umgestürzten Bäumen, Grasflächen, Lichtungen, abwechslungsreichem Ufergelände und freistehenden großen Bäumen.
Für Euren Entwurf und unsere Planung, wäre ein Besuch des Geländes ganz gut,
falls das nicht möglich sein sollte, kann ich Fotos ins Netz hochladen, die bemerkenswertesten Stellen und Flächen habe ich letztes Jahr aufgenommen.
Ihr könnt mir auch euren Bedarf schildern und wir suchen Euch einen Platz aus.
Für jedes Objekt wird ein Schilderständer mit Beschreibung und Vita neben dem Objekt aufgestellt.
Es werden Flyer und Plakate gedruckt und verteilt. Die Presse wird informiert und es gibt eine Vernissage mit der Eröffnung der Ausstellung durch unsere Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker.
Geplant ist die Beleuchtung der Installationen in der Nacht der Linnicher Lichter
Und eine Foto-Ausstellung der Objekte der letzten 10 Jahre.

Anmeldung bei Bina Placzek-Theisen
Email: malerin@bina-art.de betreff Skulpturenweg 2019
Fon 02462 9042070
Alte Kirchstrasse 4
52441 Linnich

Bewerbt Euch mit einem kurzen Text über Euch und Euer Objekt, Installation oder den Entwurf dafür.
Ihr könnt Euch vor Ort Euren Platz aussuchen oder wir reservieren mit Rücksprache für Euch einen geeigneten Standort.
Die Anmelde- bzw Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro, sie wird für Vorbereitungen, wie zB das Gelände vorbereiten, aufräumen, Wege mähen usw verwendet, für Material wie zB für die Schilder an den Objekten, Werbemaßnahmen und weitere Unkosten.

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Die menschliche Komödie

Die Neuen Alten

Selbst dem Alter gefährlich nahekommend, begann ich mich umzuschaun, wie sich die ältere Generation heutzutage darstellt. Ich kann mich an früher erinnern, da trugen die Frauen spätestens ab 50 so eine Art Wischmopp Frisur, als ob alle beim selben Friseur und die gleiche Dauerwelle bekommen hätten. Die Kleidung war in tristen Novemberfarben gehalten in einem sackartigen Schnitt, was weder der Frau noch ihrer Figur gut tat. Doch noch schlimmer waren die auf dem Dorf allseits beliebten Kittelkleider, die kamen in allen möglichen Müsterchen, inallen möglichen Blau- und Lilatönen daher. Im Sommer ohne was drunter, im Winter mit einer Strickjacke drüber. Im Sommer quollen  ihre Oberarme aus den Armlöcher und in der  Rückseite machte sich der Hintern breit.                                                                  Währendessen ihre Männer stolz ihr Bäuchlein vor sich herschoben, das fest eingespannt mit  Gürtel und Hosenträgern in der wabbeligen ausgelutschten Kordhose war, drüber den unsäglichen Pullunder – gern auch in kariert – in unsäglichen Farben über einem unsäglichen farbigem Hemd. Haare kurz, wie es sich gehört und Glatze nur, wenns denn sein muß.                                                             

So wollte ich nie werden, das hatte ich mir fest vorgenommen. 

Obwohl sich inzwischen sowohl modisch als auch geistig, die Altersgrenez kräftig nach oben verschoben hat,
begegneten und begegnen mir noch auf meiner Suche nach einer alternativen älteren Generation,  Frauen und Männer, die auch in der heutigen Zeit vollkommen aus dem Rahmen fallen. 

Da traf ich folgende selbstbewußte Frau mit ihrer Frauchen in Holland bei Ikea.        Das Frauchen versank gerade in einem überdmesionierten Sessel, während ihre Partnerin dafür sorgte, daß man sie nicht übersehen konnte.

Aeltere Frau mit Punkfrisur in schicker grüner Workerhose mit passender Jacke, dazu rosageblümte Boots
Liebling machs Dir ruhig bequem

Gouache auf Kraftpapier, 30 x 40 cm, 2018 

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Dernauer Martinsmarkt und die Akademie Altenahr

So jetzt ist der Skulpturenweg zu Ende und diesmal wurde soweit ich informiert bin, nichts zerstört und nichts geklaut, das war nach dem letzten Jahr eine wunderbare Erholung.

Das Offene Atelier ist auch gut vorbei gegangen, nun kann ich mich wieder meinem Blog und Webseiten widmen.

In Planung sind die nächsten Kurse bei der VHS Jülich  Portrait in Farbe am Wochenende, der Schnupperkurs durch Mal- und Zeichentechniken am 17. und 18. November  und der Comic-  Cartoonkurs am 30. Nov und 1.Dez in Dernau bei der Akademie Altenahr.

Am 10. und 11. November findet alljährlich der Martinsmarkt in Dernau statt und alljährlich öffnet dann auch die Akademie in der Bachstrasse ihre Pforten und es stellen dort aus Mitglieder vom Verein aus. Auch diesmal bin ich wieder dabei und zeige kleine Gemälde und Zeichnungen zu bezahlbaren Preisen.

Veranstaltung Akademie Altenahr in Dernau



 

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Skulpturenweg an der Rur 2018

in 52441 Linnich auf dem Ruruferbereich neben der Rurallee

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Kriegskinder

Tusche Kohle Gouache auf Wellpappe – ca 20 x 30 cm – 2018

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Das 7. Bild der Serie Maskerade

Hinter Masken von Spendenbereitschaften, Wohltätigkeiten und Beileidsbekundungen werden weiter Waffenverkäufe und Spekulationen auf Kosten der Ärmsten betrieben.



 

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Kirche von draußen

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Ein Bild das mich seit Jahren nicht in Ruhe läßt. Ich sah damals vor der St. Foillankirche in Aachen  diese alte Frau mitten im Dreck und Grau auf den Stufen der verschlossenen Kirche sitzen eingehüllt in eine alte Decke und einem bunten Regenschirm zum Schutz vor dem Regen über sich. Neben ihr um die Ecke  stand ihr alter Rollstuhl. Diese Diskrepanz zwischen den dem undefinierbaren Farben des Schmutzes, des Staubes der Straße, der Stadt , ihrer Kleidung und das fröhliche Bund ihres Schirmes blieben mir jahrzehntelang im Gedächtnis, bis ich es jetzt aus demselbigen heraus aufs Papier brachte. Erst dann erfuhr ich von einigen Aachener, daß dieser Anblick in Aachen stadtbekannt ist.                                                                                                                        Traurig, daß so etwas existiert in diesem unseren Land, in dem es uns doch soooo gut geht.
Diese Arbeit gehört auch in meine Reihe Karneval : Maskerade                                                                                                                                                                                                      Gouache und Kohle auf Wellpappe  – ca 20 x 30 cm – 2017



 

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Verdamp lang her 1

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Aus der Reihe : Thema Karneval
Es stehen sich immer zwei Bilder gegenüber, die auf der einen Seite die Lust am Leben zeigen und auf der anderen die Kehrseite. Dies hier ist wieder eine Vorderseite , das Pendant folgt in den nächsten Tagen.

Gouache auf Wellpappe, ca 20 x 30 cm, 2017

 



 

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