Aus dem Skizzenbuch

Bilder aus dem Urlaub:
Lille Oktober 2016
Klack – Klack – Klack …..ich, nein wir ahnen Schlimmes …….klack klack klack klack ……….das bedeutet knapp 300 km vor zu Hause wieder jede Menge Ärger …..klackklackklackrumpelrumpel – Stille .
Die Ausfahrt -zum Glück- vor uns ……und jetzt rollen lassen. 300 Meter vor dem französischen Supermarché retteten wir uns auf eine Insel, eine Verkehrsinsel. Um uns herum ging das Rauschen des Verkehrs weiter und wir saßen still und frustriert mittendrin.
Wir guckten uns an und es kam gleichzeitig aus beider Munde:
SOS an die Gelben.
Die haben uns schon so oft geholfen,
allerdings sind wir auch schon fast 40 Jahre Mitglied, da kommt schon was zusammen.
OK die Gelben angerufen, die sprechen wenigstens auch Französisch, was man von uns nicht behaupten kann, jedenfalls nicht so gut, daß wir aus dem Ärmel einen Abschleppwagen organisieren können.
Jedenfalls landeten wir nach etlichem Hin und Her in einem Hotel und sollten am nächsten Morgen mit Auto „Hoch auf dem gelben Wagen“ genommen werden in Richtung Heimat.
Das Hotelzimmer erinnerte mich an die Motels in den amerikanischen Filmen, mäßig sauber, etwas muffig und mit direktem Zugang von draußen. Das Highlight oder eher das „Downlight“ war der Rollladen, der war nämlich unten, dem hatte man die Kurbel geklaut und so war das Zimmer nicht nur mäßig sauber, sondern auch ziemlich dunkel ………… – vielleicht war das der Plan.
OK, für eine Nacht‘ sagten wir uns und freuten uns auf das teure Frühstücksbuffett und den morgendlichen Kaffee.
Am nächsten Morgen war nicht nur das Wetter schlecht, sondern auch mir …….vom Kaffee, der wohl schon eine längere Zeit auf der Wärmeplatte verbracht hatte. Er war extrem bitter im Abgang und ich stocksauer. ICH morgens ohne Kaffee, das ist wie ein Fisch ohne Wasser, also würgte ich mir die Tasse rein, der Rest des Tages war gegessen.
Das „üppige“ Buffet (Scherz) für knapp 10 Euro pro Person war ziemlich schnell durchprobiert und so blieb mir noch etwas Zeit und ich betätigte mich als ‚Profilerin‘ in meinem ‚everyday sketching book‘.
Unglaublich wie verschieden die Profile der Menschen sind, allein die Nasen und deren Anschluß an die Stirn. Der eine hat eine fette Kuhle dort, bei dem anderen geht die Nase nahtlos in die Steigung der Stirn über. Oder das Kinn: mal vorgeschoben mit einem sexy Unterbiß oder nach hinten fliehend, kurz – lang, klein – groß. Der Abstand zwischen Nase und Oberlippe, dessen Verlauf, die Lippen selbst, kurz und gut, jeder ist ein Unikat.
Die drei Interessantesten habe ich dann in kurzen Skizzen festgehalten bevor es dann in Richtung Heimat ging.


 

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